Sandra Firrincieli
Sandra Firrincieli-Fechner studierte Gesang in ihrer Heimatstadt Hannover. Sie war Ensemblemitglied des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, der Staatsoper Hannover (2009/10) und der Oper Leipzig und gastierte u.a. am Mainfranken-Theater Würzburg, in Hildesheim und Coburg sowie am Aalto-Theater Essen. Ihr Repertoire ist breit gefächert und reicht von lyrischen Partien, z. B. Mozarts Dorabella (Così fan tutte) bis zu dramatischen Wagner- und Verdi-Rollen. Seit ihrem Debüt in der Berliner Philharmonie wurde sie zudem zu einer gefragten Konzertsängerin und arbeitete mit vielen renommierten Dirigenten zusammen. Große Erfolge feierte sie u.a. mit Verdis Requiem, Mendelssohn Bartholdys Elias, Händels Messias und dem Stabat Mater von Dvorak. Seit 2023 ist Sandra Firrincieli-Fechner Mitglied des Opernchors der Staatsoper Hannover im 2. Alt.
Haben Sie ein besonderes Ritual, bevor Sie auf die Bühne gehen?
Ich gehe hinaus und genieße die Natur. Ich benötige Bewegung, um am Abend gute Energie zu haben.
Welche Opern-Figur würden Sie gerne mal auf einen Kaffee treffen – und warum?
Waltraute wäre eine gute Wahl. Ich möchte gerne erfahren, was genau in der Familie vorgefallen ist. Die Psychologie dieser Familie ist äußerst tiefgründig und irritierend, das finde ich faszinierend. Natürlich darf dabei der starke schwarze Kaffee nicht fehlen.
Welche Musik hören Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Ich höre wirklich sehr Unterschiedliches. Aber einfach mal keine Musik zu hören, hat auch seinen Reiz.
Welche Rolle kann die Oper in unserer Zeit spielen?
Die Oper kann ein Ort der Entschleunigung sein: Das Licht geht aus, das Handy bleibt in der Tasche und man darf sich drei bis fünf Stunden lang auf eine einzige Sache konzentrieren. Das ist in der heutigen Zeit sehr wertvoll.