Mthuthuzeli November

Porträt einer Person mit Brille, Afro-Haarschnitt, Hände unter dem Gesicht verschränkt. © Helena Fegura

Mthuthuzeli November schloss seine Ausbildung zum Tänzer an der Cape Academy of Performing Arts ab und begann seine Karriere als Tänzer und Choreograf bei der Cape Dance Company, bevor er 2015 zum Ballet Black nach London wechselte. Er choreografierte und performte für den britischen Künstler Stormzy beim Glastonbury Festival. Choreografien entstanden für Ensembles wie das Ballet de L’Opéra national de Paris, Washington Ballet, Royal Ballet London, Northern Ballet, TanzLuzern, Cape Town City Ballet, Cape Ballet Africa, Ballett Zürich, Niederländische Nationalballett, Ballett am Rhein, Staatsballett Karlsruhe, die Gibney Company und das Joburg Ballet. Für die Cape Town Opera choreografierte er eine Filmproduktion von Pergolesis Stabat Mater. Seit der Spielzeit 2024/25 ist Mthuthuzeli November der Dutch National Ballet Academy als Associate verbunden. 2025 wurde er zum Resident Choreographer des Charlotte Ballet ernannt.
Für sein choreografisches Werk und seine Auftritte als Tänzer wurde Mthuthuzeli November mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. 2022 wurde er bei den Black British Theatre Awards in der Kategorie „Best Soloist in a Production“ sowie bei den Critics’ Circle National Dance Awards für The Waiting Game in der Kategorie „Best Classical Choreography“ nominiert. Für INGOMA erhielt er den Laurence Olivier Award; für Nina: By Whatever Means wurde er mit dem Black British Theatre Award in der Kategorie „Best Choreography“ ausgezeichnet. 2025 wurde er zudem mit dem renommierten Prix Benois de la Danse in der Kategorie „Bester Tanzfilm“ prämiert.
An der Staatsoper Hannover choreografiert Mthuthuzeli November den Auftritt des Staatsballetts Hannover in der Mitternachtsshow des Opernballs 2027.